Kategorie: Edelstahl

Edelstahlpumpen halten Wasser stand, das Guss und Kunststoff angreift: salzhaltig, chemisch belastet oder aggressiv. Achten Sie auch auf die Dichtung, nicht nur auf das Pumpengehäuse.

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Wann wählen Sie eine Edelstahlpumpe?

Edelstahl kostet mehr als Guss oder Kunststoff, und das ist nur gerechtfertigt, wenn das Medium oder die Umgebung es verlangt. Verlangt es das aber, ist es kein Luxus: In salzhaltigem, brackigem, eisenhaltigem oder chemisch belastetem Wasser verschlechtert sich eine Standardpumpe innerhalb einer Saison, während eine Edelstahlausführung Jahre hält.

Worauf Sie achten

  • Um welches Wasser es geht. 1.4301 (AISI 304) genügt für eisenhaltiges Grundwasser, Regenwasser und leicht aggressives Abwasser. Bei Chloriden, Salz oder Säuren gehört 1.4401 (AISI 316) dazu; bei Meerwasser kommt Titan ins Spiel.
  • Welche Teile aus Edelstahl sind. Prüfen Sie, ob nur das Pumpengehäuse aus Edelstahl ist oder auch Laufrad, Welle und Befestigungsteile. Ein Edelstahlgehäuse mit einem Laufrad aus Guss löst das Problem nur halb.
  • Dichtung. Die Werkstoffe der Wellendichtung und der O-Ringe bestimmen oft eher die Lebensdauer als das Gehäuse. Bei aggressivem Wasser gehört eine doppelte Gleitringdichtung dazu.
  • Gewicht. Edelstahl ist schwerer als Kunststoff und leichter als Guss. Für den mobilen Einsatz zählt das; für eine feste Aufstellung kaum.
  • Hygienische Anwendung. Für Lebensmittel, Trinkwasser oder eine medizinische Umgebung ist Edelstahl häufig eine Anforderung und nicht nur eine Wahl. Fragen Sie nach der Werkstofferklärung.

Wissen Sie, welcher Stoff im Wasser ist? Legen Sie es uns unter Pumpen für chemisches und aggressives Wasser vor oder rufen Sie 085 - 210 08 97 an – die Werkstoffbeständigkeit prüfen wir lieber gemeinsam mit Ihnen und dem Hersteller, als dass Sie eine Pumpe zurückschicken müssen.