Pumpenauswahl, alles was Sie wissen müssen

Bei der Wahl der richtigen Tauchpumpe für Ihre Situation ist es wichtig zu wissen, welche Anforderungen die Pumpe erfüllen muss. Diese Anforderungen hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Nachfolgend erläutern wir, worauf Sie achten sollten.

Sind Sie sich unsicher, was für Ihre Situation zutrifft? Nutzen Sie die Pumpenauswahlhilfe oder kontaktieren Sie unseren Kundenservice; einer unserer Pumpenexperten hilft Ihnen gerne weiter. Bei falscher Pumpenwahl kann die Lebensdauer nicht garantiert werden.

1. In welchem Segment wird die Pumpe eingesetzt?

Sortiment an HOMA Tauchpumpen für Bau, Industrie, Abwasser und Zuhause

In unserem Shop sind die Tauchpumpen in folgende Segmente unterteilt:

  • Bau
  • Industrie
  • Abwasser
  • Zuhause
  • Schifffahrt

Es ist wichtig, dass Sie (allein oder gemeinsam mit uns) bestimmen, welches Segment der Tauchpumpe Sie benötigen. Dabei berücksichtigen wir das zu fördernde Medium, die benötigte Leistung und die Anwendungssituation.

2. Was ist das zu fördernde Medium?

Skizze einer Glühbirne mit Fragezeichen: Welche Tauchpumpe passt zu Ihrer Wasserart?

Der erste Schritt ist die Bestimmung der Art des Wassers, das Sie fördern möchten. Jede Wasserart erfordert andere Pumpeneigenschaften. Wir unterscheiden drei Kategorien:

Klarwasserpumpen

Klarwasser ist sauber und enthält keine oder nur wenige Feststoffe (wie Sand oder organische Materialien). Klarwasser kann mit fast jeder Pumpe gefördert werden. Klarwasser-Tauchpumpen ansehen.

Leicht verschmutztes Wasser

Leicht verschmutztes Wasser ist leicht trüb, zum Beispiel durch Sandpartikel. Es kommt häufig in überfluteten Garagen, Kellern und Baugruben vor. Tauchpumpen für leicht verschmutztes Wasser ansehen.

Schmutzwasser

Schmutzwasser ist trüb durch (große) Feststoffe, zum Beispiel Toilettenwasser, das mit Fäkalien verunreinigt ist. Schmutzwasser-Tauchpumpen ansehen.

3. Welche Leistungen werden von der Pumpe benötigt?

Die Leistung einer Pumpe wird durch zwei Werte bestimmt:

  • Fördermenge (Kapazität): wie viel Wasser die Pumpe bewegen muss, ausgedrückt in m³/Stunde oder Liter pro Minute.
  • Förderhöhe: der Höhenunterschied zwischen dem Wasserspiegel und dem Auslaufpunkt, plus der Widerstand in Schläuchen oder Leitungen. Je länger und dünner die Leitung und je mehr Bögen, desto größer der Widerstand.

Jede Pumpe hat eine Pumpenkennlinie, die zeigt, wie viel Wasser die Pumpe bei einer bestimmten Förderhöhe liefert. Wählen Sie eine Pumpe, bei der Ihre gewünschte Fördermenge und Förderhöhe ungefähr in der Mitte der Kennlinie liegen, nicht am äußersten Ende.

4. Wie ist die Situation?

Auch die Bedingungen, unter denen die Pumpe arbeitet, bestimmen die richtige Wahl. Achten Sie unter anderem auf:

  • Temporär oder permanent: Eine Pumpe für temporäre Entwässerung stellt andere Anforderungen als eine feste Installation in einem Schacht.
  • Ein-/Ausschaltregelung: Soll die Pumpe automatisch mit einem Schwimmerschalter schalten, oder wird sie manuell bedient?
  • Stromversorgung: Ist 230V oder 400V (Starkstrom) verfügbar?
  • Abmessungen des Schachtes oder Raumes: Passt die Pumpe, und ist ausreichend Wassertiefe vorhanden, um Trockenlauf zu verhindern?
  • Kabellänge und Tauchtiefe: Wie tief hängt die Pumpe und wie weit ist es bis zur Steckdose?
  • Anschluss: Welcher Schlauch- oder Rohrdurchmesser wird verwendet?

Haben Sie diese Daten zur Hand? Fordern Sie ein Angebot an oder kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.