Kategorie: Hebeanlagen

Eine Hebeanlage fördert Abwasser nach oben, wenn der Kanal höher liegt als der Ablauf. Wählen Sie nach Behältervolumen, nach Schneidwerk oder freiem Durchgang, und Einzel- oder Doppelpumpe, wenn ein Ausfall keine Option ist.

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Welche Hebeanlage passt zu Ihrer Situation?

Eine Hebeanlage leitet Abwasser ab, das unterhalb der Kanalebene anfällt: eine Toilette im Souterrain, eine Waschmaschine im Keller, ein Badezimmer auf einem Hausboot. Die erste Frage ist immer, ob Fäkalien durch die Anlage gehen, denn daran hängt die Norm.

Worauf Sie achten

  • Mit oder ohne Fäkalien. Für eine Toilette gilt EN 12050-1; für reines Grauwasser (Waschbecken, Waschmaschine, Dusche) genügt eine leichtere Anlage. Wählen Sie nie eine Grauwasseranlage für eine Toilette.
  • Schneidwerk oder Vortex. Ein Schneidsystem zerkleinert Feststoffe, sodass sie durch eine dünne Druckleitung passen — praktisch, wenn der Kanal weit entfernt ist oder das Gelände steigt. Beachten Sie: Schneidpumpen brauchen Gegendruck. Ist die Druckleitung kurz und weit, ist ein Vortex-Laufrad betriebssicherer.
  • Behältervolumen. Je mehr Zapfstellen und je größer die Spitzenbelastung, desto größer der Behälter. Für eine einzelne Toilette ist kompakt genug; bei einem ganzen Haushalt oder Betrieb wählen Sie größer.
  • Tauchfähig. Steht die Anlage in einem Raum, der überflutet werden kann, wählen Sie eine tauchfähige Ausführung. Die Steuerung muss allerdings in einen trockenen, gut belüfteten Raum.
  • Einzel- oder Doppelpumpe. Zwei Pumpen, die sich abwechseln, verschleißen gleichmäßig und übernehmen bei Ausfall voneinander. Für Hotel, Betrieb oder Sammelleitung ist das kein Luxus, sondern Betriebssicherheit.

Muss die Anlage unterirdisch nach draußen, sehen Sie bei den Pumpenschächten. Für Abwasser ohne Toilette können Sie auch die Grauwasserpumpen oder die Fäkalienpumpen ansehen. Unsicher? Nutzen Sie den Pumpenberater oder rufen Sie +31 85 210 08 97 an.