Tauchpumpe mit oder ohne Schwimmer?
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Tauchpumpe mit oder ohne Schwimmer?
Nachdem Sie die Art des Mediums, z.B. sauberes Wasser, das Sie pumpen möchten, und die dafür benötigte Tauchpumpe bestimmt haben, bleibt eine Frage offen. Benötigen Sie eine Tauchpumpe ohne oder mit automatischem Schalter (Schwimmer)? Um die richtige Wahl treffen zu können, erklären wir kurz, was ein Schwimmer ist, welche Typen es gibt und wie man sie richtig einsetzt. Danach können Sie selbst oder gemeinsam mit uns entscheiden, welcher Schwimmertyp in Ihrer Situation am besten geeignet ist.
Was ist ein Schwimmer?
Ein Schwimmer ist nichts anderes als ein Schalter, der den Motor der Pumpe ausschaltet, wenn das zu pumpende Medium unter ein bestimmtes Niveau (Wasserstand) gesunken ist und wieder einschaltet, wenn dieses Niveau wieder ansteigt. Es gibt vier Arten von Schwimmern, die alle auf unterschiedliche Weise funktionieren.
Mechanische Schwimmer
Mechanische Schwimmer arbeiten mit einem Schwimmer. Die Schwimmer mit Auftriebskörpern sind die häufigsten Schwimmer bei Tauchpumpen. Sie funktionieren über einen Auftriebskörper, der bei hohem Wasserstand einen mechanischen Schalter einschaltet und diesen Schalter ausschaltet, wenn der Wasserstand sinkt. Der größte Vorteil dieser Schwimmertypen ist ihre Kosteneffizienz. Wenn das Medium viele Fäkalien und/oder andere Verunreinigungen enthält, kann sich der Schwimmer festsetzen.

Elektromechanische Schwimmer
Dieser Schwimmertyp funktioniert ähnlich wie mechanische Schwimmer. Der Unterschied besteht darin, dass sich bei elektromechanischen Schwimmern der Schalter im Schwimmer und nicht an der Pumpe befindet. Die Pumpe ist über ein Stromkabel mit dem Schwimmer verbunden. Ein Vorteil davon ist, dass der Schwimmer weniger empfindlich auf Fäkalien und/oder andere Verunreinigungen reagiert.

Elektronische Schwimmer
Elektronische Schwimmerschalter arbeiten mit Elektroden, die bei Kontakt mit Wasser eine Spannung weiterleiten. Dieser Typ eignet sich gut, wenn wenig Platz für einen mechanischen Schwimmer vorhanden ist oder wenn die Pumpe bei einem sehr niedrigen Niveau einschalten muss. Elektronische Schwimmer können eine Pumpe bereits bei einem Mindestniveau von 2 mm einschalten.

Es kann ein elektronischer Schwimmer gewählt werden, der an der Pumpe montiert und durch Höher- oder Tieferstellen des Sensors eingestellt wird. Eine zweite Option ist der elektronische Sensor, der in einem „Fuß“ sitzt. Dieser Typ kann neben der Pumpe auf den Untergrund gestellt werden und ist oft mit einem Magnetschlüssel einstellbar.

Wie der elektronische Schwimmer an der Pumpe montiert ist, hängt vom Pumpenmodell ab. Das Stromkabel kann das Signal an einen Gegenstecker weitergeben, woraufhin der Gegenstecker die Pumpe ein- oder ausschaltet, oder der Schwimmer ist direkt an die Pumpe angeschlossen.
Pumpen ohne Schwimmer
Eine Tauchpumpe ohne Schwimmer schaltet sich nicht selbst ab, wenn kein Medium zum Pumpen vorhanden ist, was natürlich logisch klingt. Um die Lebensdauer Ihrer Pumpe zu gewährleisten, ist es dennoch wichtig, dies zu berücksichtigen. Tauchpumpen, deren Auslass sich oben an der Pumpe befindet, werden nämlich durch das zu pumpende Medium gekühlt. Wenn dieses Medium abgepumpt ist und die Pumpe trocken läuft, kann die Pumpe zu heiß werden und es können Schäden am Motor entstehen. Wenn Sie Ihre Pumpe ohne automatischen Schwimmerschalter aufstellen, überwachen Sie Ihre Pumpeninstallation, um dies zu verhindern. Die Bauklotzpumpen haben dieses Problem weniger und können gut damit umgehen, trocken zu stehen.
